Erfahrungsbericht: 1 Hütte, 2 Monate, 4 Menschen, 60 Kühe

Wir waren mal wieder unterwegs - dieses Mal nicht auf Fernreise, sondern ganz in der Nähe, nämlich in der Schweiz und trotzdem war das Leben so verschieden von unserem Alltag als wären wir einmal um den halben Planeten geflogen.
Im August und September diesen Jahres haben mein Mann, unsere beiden Söhne (der Große ist 5, der Kleine wurde währenddessen 2) und ich eine Alp in den Schweizer Bergen bewirtschaftet. Wie es dazu kam, welche einzigartigen Erfahrungen wir machen durften, wie unser Alltag aussah und warum Kuhglocken wirklich sinnvoll sind, erzähle ich dir in diesem Artikel.
Kennst du das? Den ganzen Tag durchgetaktet, Arbeit, Kinder, Verabredungen und zack schon wieder ist eine Woche rum. So ging es uns im Frühjahr diesen Jahres auch. Wir sind so sehr ins Hamsterrad geraten, dass mein Mann und ich kurzerhand beschlossen haben die Notbremse zu ziehen: Einmal Stop-Taste bitte! Und so kam es, dass wir auf den Stellenbörsen für Alpjobs online nach einer Auszeit suchten. Nach einigen Absagen meldete sich dann doch noch ein Bauernhof: Peter und Monika aus Sachseln in der Schweiz. Sie hätten den Sommer über zwei Hütten und rund 60 Kühe und Rinder zu versorgen, kein Strom, aber fließend Wasser und einen Generator für den Notfall - machen wir!
Also kamen wir am 01. August auf der Älggi-Alp an. Das ist eine Gemeinschafts-Alp, d.h. hier gibt es mehrer kleine Hütten, jeweils mit einem Stall und jeder bringt sein Vieh mit. Die Bauern aus den umliegenden Dörfern schicken ihre Tiere über die Sommermonate auf die Berge, damit sie dort grasen können. Dadurch bleiben die flachen Weiden im Tal zur Heuernte. Während der Sommermonate pendeln heutzutage einige Bauern, andere verbringen dann wirklich ihren Sommer in den Alphütten. Das ganze hat eine sehr sehr lange Tradition und dementsprechend alt sind die Hütten und Gegebenheiten, urig im wahrsten Sinne.
In den ersten Stunden nach unserer Ankunft waren wir schlicht überfordert und haben uns gefragt, ob es die richtige Entscheidung war mit zwei kleinen Kindern ganz allein die verantwortung für so viele Tiere zu übernehmen, auf Feuer zu kochen und und und. Wir kamen gegen Abend an, die Kinder waren müde und hungrig und ich stand zum ersten Mal in meinem Leben vor einem Herd mit Feuerbetrieb. Zu Hause oder in einer Ferienwohnung würde man schnell einen Grießbrei machen, die Kinder ins Bett packen und sich dann einrichten. Hier kämpfte ich mit dem Anfeuern des Herdes, während mein Mann das Beil wegräumte, das mitten in der Küche zum Feuerholz machen lag [während man daheim die Ecken des Küchentischs abpolstert, lauerten hier ganz andere Gefahrenquellen und über eine Tischecke werden wir in Zukunft wohl nur noch müde lächeln ;-) ], und dann 20 Kühe mit Hilfe des Bauerns in den Stall holte. Als die Kinder zwei Stunden später endlich schliefen, war auch nicht mehr viel mit Einrichten, denn zum einen regnete es in Strömen und zum anderen hatten wir kaum Beleuchtung.
Am nächsten Tag sah dann zum Glück alles schon wieder ganz anders aus und wir groovten uns in den nächsten Tagen mehr und mehr ein. Den ersten Tag blieb Peter (der Bauer) mit uns oben und zeigte uns alles...naja, also zumindest alles, was ihm so spontan einfiel und wo man nicht so viel bei Reden musste (ein echter Bergbauer halt...).
Fortan sahen unsere Tage so aus: Jeden Morgen um 5.30 aufstehen, alle in die Arbeitskleidung und dann ab zum Stall. 6 Uhr unsere 20 Kühe aus dem Stall runter zur Weide treiben, dabei die vereinzelten Nachzügler aus den Nachbaralpen mitnehmen (wir waren die oberste Hütte und deshalb die letzten, die runter gingen). Danach den Stall misten und unsere 11 Schweine versorgen, also füttern und ebenfalls das Gehege säubern. Nach etwa 1,5 Stunden (anfangs eher 2,5) war man dann wieder drin und konnte frühstücken. An manchen Tagen hat auch einer allein gemistet und der andere mit den Kindern drin selber Brot gebacken (dafür mussten wir dann mal den Generator bemühen).

Danach ging es mit unserem Buggy (ähnlich einem Quad) rauf zu den anderen Weiden, wo wir 29 Rinder hatten, 11 Galtkühe und 6 Kälbchen, die Tag und Nacht draußen blieben. Die mussten jeden Tag kontrolliert werden. Dabei konnte wir mit dem Buggy bis an die Weiden ran fahren, aber über die Weiden ging es dann zu Fuß weiter. Jetzt darf man sich aber nicht diese schönen Wiesen vorstellen, die wir aus unserer Gegend hier kennen und die man mit einem Blick absuchen kann. Zum einen sind die Weiden riesig, also ein paar Quadratkilometer und zum anderen sind sie an Steilhängen. Da geht es nicht nur bergauf, sondern teilweise so steil, dass man selbst zwischenzeitlich auf alle Viere muss oder sich mit den Händen hochstämmen, um vorwärts zu kommen. Es war mir bis dato vollkommen neu, dass Kühe derart trittfest sind. Dazu kam, dass das Gebiet durch Regen und vor allem Schmelzwasser im Frühjahr und die darüber laufenden Kühe extrem zerklüftet ist. Eine Spalte reiht sich oft an die andere und mit einigen wenigen Ausnahmen tritt man mit jedem zweiten Schritt in Furchen, die einem bis zur Mitte der Wade oder gar bis zum Knie gehen. Da stolperten und kletterten wir also täglich rum bis wir alle Rinder und Kälbchen gesichtet und gezählt hatten. Anfangs brauchten wir dafür Stunden, weil wir unsere Rinder erstmal erkennen mussten aus der Distanz und nicht zu einer falschen Herde stapften, denn auch die Rinderweiden wurden auf der Älggi-Alp mit mehreren geteilt. Und außerdem haben die Tiere bestimmte Wege, die sie gerne immer wieder gehen und Lieblingsplätze und wenn man die erstmal kennt und von Weitem mit Fernglas ausgestattet sagen kann: "Ach, schau mal, da hinten sind unsere, da ist doch die schöne Karamell-Braune bei.", dann kürzt sich die Sucherei auf etwa ein bis zwei Stunden am Tag ab.
Jeden zweiten bis dritten Tag mussten wir dann noch Käsepflge betreiben, denn vor unserer Ankunft wurde auf der Hütte gekäst. Das war jetzt aber abgeschlossen und so mussten wir auch nicht mehr melken. Also hatten wir etwa 60-70 Käseleibe, die wir dann abwischen und wenden mussten. Außerdem hatten wir einen Verkauf, d.h. fast täglich kamen bei gutem Wetter Wanderer vorbei, die Käse kaufen wollten.
Dazwischen haben wir die Landschaft genossen, sind zum Bergsee, haben am Wasserfall neben dem Haus gespielt, eine Schatzsuche gemacht, die Schweine bespaßt oder eine Wanderung unternommen. Gegen Abend hieß es dann wieder Schweine versorgen, Stall für die Kühe mit Heu und Stroh ausstatten und runter zur Weide Kühe hochtreiben. Dabei war jeder mit einem Stock ausgerüstet, man geht hinter den Tieren her und wenn hier und da eins stehen bleibt oder falsch abbiegt, ruft man laut "Hoi" oder "Hoppa" und schwingt den Stock. Abends musste man allerdings kaum was machen, weil die Kühe sich immer so sehr auf das Heu freuten, dass es einen regelrechten Andrang auf den Stall gab.
In den meisten Alphütten herrscht bis heute die Anbindehaltung, so auch bei uns. Das heißt, die Kühe stellen sich an einen Platz und kriegen dann eine Art Halsband umgelegt, mit dem sie an diesem Platz festgebunden sind. So können sie sich zwar hinlegen und ein bißchen bewegen, aber eben nicht rumlaufen. Die Alphütten, die jetzt gebaut werden, haben fast alle einen Laufstall. Aber bei uns mussten wir jeden Abend zwischen die Kolosse treten und sie anbinden und am Morgen entsprechend wieder los machen. Das war tatsächlich nicht immer ganz ungefährlich, denn so eine Kuh wiegt etwa 700 Kilo und hat verflucht viel Kraft. Und anders als ein Pferd, das zur Seite hüpft, wenn man es etwas unsanft daran erinnert Platz zu machen, muss man sich bei den Kühen schon mehr einfallen lassen. Ein in die Rippen gerammter Ellbogen half mir immre noch nicht weiter als ich mal zwischen zwei Kühen eingequetscht wurde (haben sie das überhaupt bemerkt?). Erst als mein Mann am Halsband zog, ließen sich mich wieder raus. Aber auch hier entwickelten wir immer mehr Erfahrung und Sicherheit und die Kühe lernten uns kennen, was das Ganze tatsächlich deutlich leichter machte. Und auch wir lernten die Kühe kennen und wussten irgendwann: Das ist die Ziege, nicht von hinten nähern, sie tritt. Das ist Bruna, sie ist ein Schaf und würde am liebsten mit uns in die Hütte kommen, zu ihr kann man sich flüchten, wenn es mal brenzlig wird. Das ist Flecky, sie versucht immer beim Reingehen ans Schweinefutter zu kommen usw.
Wenn die Kühe im Stall waren, haben wir die Kinder nicht mit reingenommen, sie haben dann so lange vor der Tür gewartet oder die Schweine gefüttert. Als wir die Kühe kannten und nachdem sie angebunden waren, konnten wir mit den Jungs aber zu der ein oder anderen Kuh gehen und allen noch Gute Nacht sagen.
Dann wurde von einem der Älpler die Glocke der kleinen Kapelle geläutet, die seit über 200 Jahren den Anfang und das Ende des Arbeitstages auf der Alp einläutet.
Am Abend gab es dann Essen vom Feuerherd und danach wurde gelesen, gespielt, gepuzzelt (Fernsehen gab es ja nicht). In den meisten Räumen hatten wir eine kleine Lampe, die mit einer Autobatterie den Tag über von der Sonne aufgeladen wurde, sodass wir zumindest ein bißchen Licht hatten.
Unsere Hütte war sehr einfach, wir hatten einen Aufenthaltsraum, der direkt an den Stall grenzte. Hier gabe es die Kochnische, zwei große offene Feuerstellen für das Käsen, eine lange Metallablage ebenfalls für das Käsen und einen Esstisch. Dazwischen lag Feuerholz und der Boden war einfach Beton. In der oberen Etage gab es unser Badezimmer, das tatsächlich sehr einfach, aber mehr oder weniger normal ausgestattet war, also Toilette, Waschbecken und Dusche. Und noch zwei Schlafzimmer sowie einen großen offenen Bereich dazwischen, der als Strohlager, Werkstatt und Rumpelkiste diente. Schalfen konnten wir hier tatsächlich sehr gut, denn wir hatten gemütliche Betten mit dicken Federdecken. Da die Hütte aber nicht isoliert war und die obere Etage auch nicht...naja...in Deutschland würde man sagen, der Dachboden ist nicht ausgebaut...wir hatten also gefühlte 40 Grad, wenn draußen die Sonne schien und gefühlte 5 Grad, wenn es draußen kalt war. Und kalt wurde es auf 1600m in fast jeder Nacht, deshalb war auch die erste Amtshandlung am Morgen das Feuer anzufachen.

Hatten wir uns in den ersten Tagen noch gefragt, ob es nicht etwas übertrieben ist, jeden Tag nach den Rindern zu schauen, war uns nach gut einer Woche klar, dass es das ganz sicher nicht ist: Als wir nachmittags draußen saßen, sahen wir wie ein Hubschrauber immer wieder in die Richtung einer Weide flog und beim letzten Mal kam er wieder und hatte an einem Seil ein Rind hängen, das er dann bei unserem Nachbarn ablud. Das Rind war abgestürzt und hatte sich tödlich verletzt. Auch ein Kälbchen ist während unserer Zeit so ums Leben gekommen und ein weiteres Rind wurde vom Blitz getroffen. Ein Kalb ist abgerutscht und rücklings in einem Wassertrog gelandet und nur, weil es noch rechtzeitig gefunden wurde, konnte es gerettet werden. Das Leben auf den Steilhängen so hoch oben hat es für die Tiere schon in sich und uns wurde immer klarer, warum wir jeden Tag zu allen Tieren mussten.
Und in Woche zwei oder drei wurde uns dann auch klar, warum die Rinder und Kühe Glocken tragen. Tag und Nacht haben sie sie um, teilweise riesige, manchmal kleine. Der Geräuschpegel im Stall ist so hoch, wenn alle Tiere da sind, dass man sich nicht mehr unterhalten könnte. Für die Tiere sicher auch furchtbar. Aber als das Wetter dann zeitweise etwas schlechter wurde, waren wir tatsächlich einfach in den Wolken verschwunden. Teilweise den ganzen Tag waren wir in den Wolken und man konnte kaum 100m weit sehen. Hätten die Tiere jetzt keine Glocken um, man hätte keinerlei Chance sie zu finden.
Zwischendurch und am Ende wurden Schweine abgeholt. Spät am Abend kam Peter mit einem Viehanhänger und wir luden die Tiere ein, die dann die Nacht im Hänger verbrachten und am Morgen zum Schlachter kamen. Auch das war für uns eine neue und nicht leichte Erfahrung. Da musste man sich stark mit sich selbst, seinen Emotionen und Wertevorstellungen auseinandersetzen, aber am Ende des Tages gehört es nunmal dazu.

Die Kinder und auch wir haben hier so unfassbar viel Selbstvertrauen gewonnen, weil man so viele neue Dinge gelernt hat und wahnsinnig selbstwirksam war. Unser Großer hat die 20 Kühe am Ende alleine zur Weide getrieben und ist dabei mindestens einen Meter gewachsen. Der Kleine hat sie am Abend mit seinem Stöckchen und dem süßesten und lautesten Hoppa die letzten 3 Meter in den Stall gescheucht und war stolz wie Bolle: "Mama Hoppa nein, ich Hoppa!".
In der letzten Woche haben wir dann leider noch das Schlimmste erlebt, denn als wir morgens in den Stall kamen, lag dort ein totes Kälbchen, das in der Nacht geboren worden war. Damit klar zu kommen, war für meinen Mann und mich sehr schwer, aber auch mit solchen Erfahrungen wächst man.

Eines Tages gingen wir die Rinder kontrollieren und was sahen wir: Ein neugeborenes Kälbchen lag neben seiner Mutter. Drei Wochen zu früh (normalerweise sollen sie nicht oben kalben, sondern unten im Stall), aber gesund und munter.
Kurz vor Saisonende auf der Älggi-Alp luden wir dann noch unsere benachbarten Älpler ein, die unsere kleine Hütte füllten und mit denen wir einen Abend lang bei einigen Flaschen Wein am Tisch saßen und unglaubliche Einblicke in ihr Leben erhielten. Wahnsinn - was für eine andere Welt und spannend, was für andere Ansichten und Perspektiven auf das Leben damit einhergehen!
Nach vier Wochen luden wir alle Tiere in den Vieanhänger und Peter brachte sie ins Tal auf den Hof oder auf den Gibel - unsere Hütte für die nächsten 4 Wochen. Dort waren wir nun wirklich ganz allein, kein Nachbar weit und breit udn die Hänge waren noch steiler. Ansonsten sah unser Tag nahezu identisch aus: Morgens Kühe (nur noch 13) raus auf die Weide, dann Kälbchen (20 Stück) und Rinder (19 Stück) kontrollieren, Stall wieder vorbereiten und abends die Kühe wieder reinholen. Schweine hatten wir hier keine mehr und auch der Käse war jetzt schon unten im Tal. Dafür mussten wir hier mit einem Einachser Unkraut wegmähen oder mit der Motorsense kleine Bäumchen fällen.
Unsere Hütte war ähnlich, allerdings hatten wir hier neben der Küche noch eine kleine Wohnstube, die tatsächlich mal echten Fußboden hatte und einen kleinen Kachelofen. Um in unser Schlafzimmer zu gelangen, mussten wir durch den Kuhstall und wenn ich die Tür zum Kuhstall offen ließ, konnten sie mir beim Kochen zuschauen.

Hier haben die Kinder die Kühe noch intensiver erlebt, weil sie noch näher bei uns waren und auch weniger als zuvor. Die beiden hatten ganz schnell ihre Lieblingskühe und unser Großer und seine Lieblingskuh waren fast unzertrennlich. Jeden Abend vorm Schlafengehen kuschelten sie miteinander: Er legte seine Arme wie bei einer Umarmung um ihren großen Kopf und sie hielt ganz still und schloß dabei oft sogar die Augen. Unglaublich dieses gegenseitige Vertrauen!
Zwei Mal blieben wir mit den Kindern bis in die Nacht auf, legten uns dann rücklings ins Gras und beobachteten die Sterne. So weit oben und ohne künstliche Lichtquellen ein echtes Naturwunder.
Eines Abends saßen mein Mann und ich vor der Hütte und hörten auf einmal rascheln vor uns. Schnell schalteten wir die Taschenlampe an und keine 3 Meter vor uns kam ein Fuchs den Hang hinauf. Als er das Licht sah, wendete er sofort ab und lief hinter den Stall, wo er von nun an jede Nacht unsere Reste vom Misthaufen klaute.
Am Ende waren wir aber (fast) alle froh, dass wir wieder nach Hause konnte; insbesondere mein Mann und ich, denn der ständige Geruch nach Jauche, den wir leider auf der zweiten Hütte hatten und die ständige Sorge um die Kinder, weil es rund um die zweite Hütte fast überall steil bergab ging, machten es uns nicht immer leicht.
Die Kinder wären am liebsten noch geblieben. Der Große hat auf der zweiten Alp dann noch das Beil kennen gelernt und macht jetzt immer unser Anmachholz (das hätte ich vor der Schweiz niemals zugelassen) und kann mit einer Sense umgehen. Der Kleine ist in der Zeit trocken geworden und hat einen großen Sprung in Sachen Empathie gemacht, den wir ganz klar auf den Umgang mit den Tieren schieben. Und wir Erwachsenen haben unsereren Horizont nochmal enorm ausgedehnt.
Wir sind unendlich dankbar, dass wir diese Erfahrung machen durften, dass wir aus unserer Komfortzone in eine neue Welt eingetaucht sind. Wir schätzen unser Zuhause jetzt wieder ganz anders - das Sofa ist ein Luxusgut, unser Treppenhaus fühlt sich riesig an und das Badezimmer gleicht einer Wellness-Oase, der Strom und das bei Bedarf sofort warme Wasser sind ein echtes Highlight geworden. Wir hatten so viel Zeit über uns, unser Leben und unsere Werte nachzudenken. Wir haben 2 Monate lang, 24 Stunden jeden Tag gemeinsam verbracht, gemeinsam gelebt, gelacht, gespielt, geweint, geschrien und uns wieder aufgeholfen. Jeder von uns ist gewachsen.



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